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Sabine Wunderlich


Allgemeines zu Beratung als Angebot

Zur Person der Beratungslehrerin

Frau Sabine Wunderlich


* Seit 1978 gibt es in Niedersachsen neben den Schulpsychologen Lehrer, die zusätzlich zu ihrer Unterrichtstätigkeit als Beratungslehrer eingesetzt sind. Sie werden für diese Tätigkeit ca. 2 Jahre ausgebildet. Diese Ausbildung erfolgt durch Schulpsychologen und umfasst folgende Schwerpunkte: Gesprächsführung, Methoden der Datenerhebung und Analyse, Verhaltensänderung und komplexe Beratungssituationen.

* Die Beratungslehrerin hat pädagogisch-psychologisch orientierte Zusatzqualifikation (Abgrenzung zur SR-Lehrerin, die von SchülerInnen gewählt wird).

* Sie ist mit einem gewissen Stundenkontingent ausgestattet.

* Sie hat Distanz und Neutralität gegenüber dem Ratsuchenden

* Die meiste Zeit ihrer Tätigkeit üben Beratungslehrer in der Einzelfallberatung aus. Disziplinschwierigkeiten, soziales Verhalten, Schulleistungs- und Konzentrationsprobleme sind die häufigsten Probleme, mit denen sie konfrontiert werden. Hilfe zu Lösung dieser Probleme versuchen die Beratungslehrer durch Einzelgespräche, Unterrichtsbesuche, Hausbesuche und Gespräche mit den Eltern zu geben. Sie halten bei dieser Tätigkeit regelmäßig Kontakt zu Schulpsychologen.

Unser Schwerpunkt an der RS Uetze:

individuelle Einzelfallhilfe bei:

* Konfliktsituationen im Schul- und Familienbereich,

* bei Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten,

* beim Gefühl:
- in der Klasse nicht dazuzugehören,
- mit Bauchschmerzen in die Schule zu gehen,
- ungerecht behandelt zu werden,
- überfordert zu sein,
- sich nicht gemocht zu fühlen von MitschülerInnen und LehrerInnen.

Welche Wege kann man gehen?

* Gespräche innerhalb der Familie (Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte)

* Freunde

* Menschen des Vertrauens

* FachlehrerInnen

* KlassenlehrerInnen

Wann wende ich mich an die Beratungslehrerinnen?

Immer wenn ich nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht, wie es weiter gehen soll. Zwar gibt es verständlicherweise eine Hemmschwelle, weil es immer noch das Vorurteil gibt, wer nicht allein klar kommt, ist ein looser.

Doch das Gegenteil ist von Vorteil:

* sich zu informieren,

* Probleme offensiv anzugehen,

* sich unterschiedliche Meinungen anzuhören,

* dazu zu stehen nicht weiter zu wissen.

Was erwartet die Beratungslehrerin?

* Schwellenangst überwinden (Unterstützung von Eltern und Lehrern). Es gibt kein Problem, das zu nichtig ist, um zur Beratungslehrerin zu gehen. Wichtig ist sich Hilfe zu nehmen, bevor das "Kind" in den Brunnen gefallen ist.

* Freiwilligkeit

* Zeit

* Bereitschaft an sich zu arbeiten

* Bereitschaft Neues auszuprobieren

* Bereitschaft zu Veränderungen

* Einsicht: es gibt keine sofortige Problemlösungen (Hilfe zur Selbsthilfe!).

Rat suchen bedeutet nicht Rezepte zu bekommen, sondern in einen Dialog zu treten. Die Entscheidung zum Handeln wird dem Ratsuchenden nicht abgenommen.

Was kann ich als Beratungslehrerin garantieren?

* Zeit

* Aufmerksames Zuhören

* Geduldiges Bemühen um Verständnis

* Sorgfältiges Entwirren von Durcheinander

* Gemeinsame Suche nach Wegen

* Vertraulichkeit

Sprechstunden nach Vereinbarung


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